Europa-Jugendtag 2009

Neuapostolische Kirche - 21. bis 24. Mai 2009 in Düsseldorf

Bericht vom 11.06.2008

Treffen des Planungsstabs in Dortmund

Knapp ein Jahr vor dem Start des Europa-Jugendtags trafen sich die Mitglieder des Planungsstabs am 9. und 10. Juni 2008 zur sechsten Sitzung. Im Konferenzzentrum der Verwaltung der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen ging es um den Stand der Vorbereitungen, die aktuellen Entwicklungen und die Ausgestaltung der Messehallen.

Alle vier Monate treffen sich die für die Jugendarbeit verantwortlichen Seelsorger der europäischen Gebietskirchen, um sich über die aktuellen Planungen zu informieren und Grundsatz-Entscheidungen zu treffen. 346 Tage vor dem Europa-Jugendtag ist eines klar: Die heiße Vorbereitungsphase hat begonnen.

Projektbericht

Am ersten Tag stellte Bezirksältester Helmut Polzin, EJT-Projektleiter, den Projektbericht vor. Dabei erläuterte Bezirksapostel Armin Brinkmann (Gebietskirche Nordrhein-Westfalen) die Entscheidung der Bezirksapostelversammlung, dass nicht nur Jugendliche aus Europa teilnehmen werden. Hintergrund ist, dass die Organisatoren vermehrt Anfragen aus außereuropäischen Gebietskirchen erreichten, beispielsweise Bangladesch, Korea, Kanada oder Südafrika. „Wer da will, der komme“, brachte Bezirksapostel Brinkmann die Entscheidung auf den Punkt.

Ein weiteres Thema: Das Europa-Jugendtag Online-System EJOS. Seit dem 21. Mai 2008 können die Gruppenleiter beziehungsweise Jugendbeauftragten ihre Jugendlichen für den Europa-Jugendtag anmelden. Ausführlich erläuterte Hirte Alfred Krempf die Anmeldeprozedur: Die Anmeldung der Jugendlichen erfolgt gruppenweise durch einen Gruppenleiter. Vorsteher, Bezirksämter und deren Ehefrauen melden sich über ihre Gemeinde an, wenn sie die offiziellen Unterkünfte in Anspruch nehmen wollen. Da die Gruppenmitglieder gemeinsam untergebracht werden, müssen sich Selbstbucher, die sich eigene Unterkünfte suchen, als separate Gruppe anmelden. Alle Informationen finden sich im Bereich „Teilnehmen“ auf der offiziellen Website.

Visa-Frage klären

Auch Jugendliche aus anderen Gebietskirchen können sich über EJOS anmelden. Dabei ist wichtig, dass frühzeitig die Visa-Frage geklärt wird. Alle Jugendlichen aus dem Ausland benötigen dafür zum Beispiel dringend einen bis Ende 2009 gültigen Reisepass.

Die Mitglieder des Planungsstabs beschlossen einstimmig, die Informationen über den Start der Anmeldung weiter in die Gebietskirchen zu tragen. Dabei wird es auch noch mal konkrete Informationen geben, welche Verantwortung die Gruppenleiter für ihre Gruppenmitglieder übernehmen, insbesondere bei Minderjährigen.

Sport nur als begleitendes Programm

Bezirksältester Polzin stellte des weiteren auch Sportmöglichkeiten vor, die im Außenbereich in einem Sportpark in der Nähe der LTU arena möglich sind. Ziel sei hier, den Sport nur als begleitendes Programm zum Europa-Jugendtag anzubieten, den Teamgedanken zu fördern, Kennenlern- und Kontaktmöglichkeiten zu schaffen. Die Organisatoren haben sich dabei gegen Turniere entschieden. Stattdessen soll Spontan-Sport möglich sein. Auch soll es feste Angebote geben: Jogging mit sportlichen Aposteln und Bezirksaposteln (Bezirksapostel Brinkmann hat sich schon freiwillig gemeldet), Fußballschule mit neuapostolischen Profi-Fußballern oder Trainern und anderes. Konkrete Informationen werden dann zu Beginn des kommenden Jahres veröffentlicht.

Am Dienstag standen die Berichte der Projektgruppen auf dem Programm. Apostel Rüdiger Krause, Leiter der Projektgruppe Sponsoring, stellte unter anderem den aktuellen Spendenstand vor, der in Kürze veröffentlicht werden wird. Die PG Kommunikation, ebenfalls unter seiner Leitung, hat in der Zwischenzeit ein Design Manual erarbeitet, welches Grundlagen für alle weiteren Gestaltungen bietet. So soll ein einheitlicher Auftritt des Europa-Jugendtags erreicht werden.

Unterbringung auf Iso-Matte oder Luftmatratze

Bezirksevangelist Helmut Manthey, Leiter der Projektgruppe Unterbringung, erläuterte noch Details zur Unterbringung der 20.000 Jugendlichen auf dem Messegelände. So werden die Organisatoren 250 Duschen und einige Hundert weitere Toiletten in der Nähe der Schlafhallen bereitstellen. Außerdem stehen für Wohnwagen-Besitzer 800 Stellplätze im „Caravan-Center“ zur Verfügung. Diese können bei der Teilnehmer-Anmeldung gebucht werden. Es gilt: Wer sich zuerst anmeldet, bekommt einen Platz.

Für die Unterbringung in den Jugendcamps, also den Messehallen, empfiehlt die PG Unterbringung, Luftmatratzen zu nutzen, nicht nur Iso-Matten. „Luftmatratzen sind auf dem harten Betonboden der Hallen wesentlich komfortabler“, so Manthey. Dazu muss jeder Teilnehmer Schlafsack oder Decke mitbringen.

Abgabefristen einhalten

Viel zu tun gibt es noch für die Planer der Gebietskirchen-Messestände. Bezirksevangelist i.R. Helmut Bleutgen erinnerte an die Abgabefristen für die Entwürfe und Materiallisten, damit die Detailplanungen rechtzeitig abgeschlossen werden können. Anschließend wird der Bau der Stände ausgeschrieben.

Das Treffen des Planungsstabs zeigte: Ein Jahr vor dem Europa-Jugentag stehen die Planungen, die in einigen Bereichen seit zwei Jahren laufen, vor der konkreten Umsetzung. Die Konzepte für die Ausgestaltung der Messehallen sind ebenso nahezu fertig wie die Programmplanungen. So rechnen die Projektgruppen Musik und Inhalte damit, bis Herbst einen konkreten Zeitplan der Beiträge veröffentlichen zu können.

Bis dahin ist aber noch viel zu tun – in allen Projektgruppen sowie den regionalen Planungsteams der Gebietskirchen. Doch eines ist nun sicher: „Die Planungen laufen so gut, dass einem Gelingen des Europa-Jugendtags nichts mehr im Wege steht“, so Apostel Franz-Wilhelm Otten, Geschäftsführer der EJT 2009 Düsseldorf gGmbH, zum Abschied am Ende der Sitzung.

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Treffen des Planungsstabs in Dortmund

Text: Frank Schuldt
Fotos: Frank Schuldt