Europa-Jugendtag 2009

Neuapostolische Kirche - 21. bis 24. Mai 2009 in Düsseldorf

Bericht vom 27.09.2007

Viertes Treffen des Planungsstabs

Zum vierten Treffen des Planungsstabs für den Europa-Jugendtag trafen sich am 17. und 18. September 2007 erneut die Vertreter der europäischen Gebietskirchen – diesmal in Düsseldorf. In direkter Nachbarschaft der LTU arena ging es um das Budget, die Rahmenbedingungen, administrative Abläufe sowie die inhaltlichen und musikalischen Angebote.

Die verbleibende Zeit bis zum 21. Mai 2009, dem Beginn des Europa-Jugendtags, wird immer weniger – das war allen Teilnehmern der Sitzung klar. Doch sind die Vorbereitungen schon weit voran gekommen. So haben die Leiter der verschiedenen Projektgruppen in den vergangenen Monaten Experten aus den verschiedensten Bereichen zur Mitarbeit gewinnen können, die mit ihrem Fachwissen die Organisatoren unterstützen.

Viele Mitarbeiter unterstützen

„Nachdem weltweit bekannt wurde, dass es einen Europa-Jugendtag geben wird, haben wir unzählige Anfragen von Jugendlichen und Erwachsenen mit dem Angebot zur Mitarbeit bekommen“, berichtet Apostel Rüdiger Krause, Leiter der Projektgruppe Kommunikation. Selbst aus den Vereinigten Staaten gingen Mails ein.

Anderthalb Jahre vor dem Europa-Jugendtag galt es in Düsseldorf nun erneut, auf Grundlage der bisherigen konzeptionellen Vorarbeit der Projektgruppen (PG), zu treffen. Diese werden Basis für die weitere Arbeit der Projektgruppen und Organisationsteams sein.

PG Inhalte


Im Mittelpunkt standen die Vorträge der Leiter der acht Projektgruppen, die den Planungsstab über den aktuellen Stand der Vorbereitungen informierten. So referierte Apostel Edmund Stegmaier (Gebietskirche Mitteldeutschland) – vor vielen bunten Plänen und Tabellen stehend – über Belegung der Hallen sowie die geplanten Programmpunkte. Für die einzelnen Hallen sind Programmblöcke geplant, die in den kommenden Monaten mit konkreten Inhalten gefüllt werden. Die meisten anderen Eckdaten stehen ebenfalls fest. So werden die Himmelfahrts-Gottesdienste in Nordrhein-Westfalen abends stattfinden – mit den dann angereisten Jugendlichen aus dem In- und Ausland. Die offizielle Eröffnung hält Stammapostel Wilhelm Leber am Freitag, 22. Mai 2009, um 11 Uhr in Halle 8. Dann beginnt das Messeprogramm.

Auch die Belegung der Hallen steht fest. Nun planen die einzelnen Gruppen ihre Standflächen und Präsentationen. Dabei gilt es einige Vorschriften zu beachten – hier bietet die EJT-Gesellschaft Unterstützung durch die Projektgruppe Messe. Derzeit planen Jugendliche in allen Bezirksapostelbereichen die Stände der Gebietskirchen, auf denen möglichst kreativ die regionalen Angebote und Besonderheiten präsentiert werden sollen (ein Bericht über die Vorbereitungen in Nordrhein-Westfalen erscheint in der kommenden Ausgabe der Jugendzeitschrift „spirit“).

PG Musik


Bischof Hans-Jürgen Bauer (Gebietskirche Süddeutschland), Leiter der Projektgruppe Musik, berichtete über den Ablauf der Planungen im musikalischen Bereich. So wurden in den letzten Monaten Musik-Vorschläge aus allen Bezirksapostelbereichen angefordert – ohne inhaltliche Einschränkungen oder Vorgaben. Die eingereichten Beiträge sind nun zu einem vorläufigen Programm zusammengestellt worden. Dieses umfasst auch musikalische Präsentationen außerhalb des Messegeländes – unter anderem in einer katholischen Kirche.

Das musikalische Programm der Eröffnungsveranstaltung am Freitagmorgen sowie des musikalischen Abends am Samstag stehen ebenfalls fest. Doch trotz alledem soll es, so plant es die PG Musik, auch spontane Musikvorstellungen geben können. Entsprechende Konzepte werden noch ausgearbeitet und dann veröffentlicht.

PG Verpflegung

300 oder 400 Gramm Gulasch mit Nudeln pro Teilnehmer? 20.000 oder 30.000 Salate zum Mittagessen? Das sind Zahlen, die in der PG Verpflegung diskutiert werden.

Apostel Bernd Koberstein (Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland) stellte dem Planungsstab Angebote verschiedener Caterer vor. Sein oberstes Ziel: Alle sollen satt werden. Daher wird besonders auf ausreichende Speisenmenge Wert gelegt.

PG Kommunikation und Sponsoring

Die Projektgruppe Kommunikation arbeitet derzeit an verschiedenen Projekten, die in Zusammenhang mit der Öffentlichkeitsarbeit und Pressebetreuung stehen. Apostel Rüdiger Krause informierte über den aktuellen Stand der Vorbereitungen. Neu als Arbeitsfelder hinzugekommen sind Stände der Jugendredaktionen, die es in der Halle 7 – Erdgeschoss – geben wird. Auch wird es im Vorfeld die Möglichkeit geben, Kontakte mittels eines Community-Portals für Jugendliche der Neuapostolischen Kirche zu knüpfen (die offizielle Webseite www.ejt2009.eu berichtete).

Die Projektgruppe Sponsoring arbeitet derzeit – neben den Firmenkontakten – mit Hochdruck an einem Online-Shop, in dem verschiedenste Artikel rund um den Europa-Jugendtag erwerbbar sein werden. Das Angebot: T-Shirts, Hemden und Jacken mit dem offiziellen Logo, Taschen, Tassen und vieles mehr. Eine erste mögliche Auswahl an Produkten wurde im September auf dem Jugendtag der Gebietskirche Norddeutschland in Hamburg vorgestellt. Ein Start des Shops ist für Dezember 2007 vorgesehen.

PG Messe und Arena

Die größten Herausforderungen erwartet die Projektgruppe Arena, die die Ideen und Pläne der einzelnen Gruppen in Baupläne für die Messebaufirmen umsetzen muss. Dabei gilt es, umfangreiche Messebauvorschriften zu beachten. Dieser Aufgabe hat sich Bezirksevangelist i.R. Wolfgang Bleutgen (Nordrhein-Westfalen) verschrieben.

Hunderte Wohnzimmertische, Marke Lack von IKEA, 16,90 Euro pro Stück, werden am Europa-Jugendtag die Opferkästen tragen, die auf den Rängen verteilt sind. Das ist ein Punkt von vielen anderen, den Bischof Manfred Bruns (Nordrhein-Westfalen), Leiter der Projektgruppe Arena, dem Planungsstab präsentierte. Er kümmert sich mit seinen Mitstreitern um die organisatorischen Angelegenheiten rund um die beiden Veranstaltungen in der LTU arena am Samstagabend und Sonntagmorgen.

Nutzung der Arena

Auch stellte Bischof Bruns dem Planungsstab die verschiedenen Optionen für die Nutzung des Innenraums vor. Hintergrund: Die Rasenfläche darf nicht betreten werden, sondern müsste bei Nutzung abgedeckt werden, was mit Zusatzkosten von rund 100.000 Euro verbunden wäre. Alternativ könnte das Podest für Altar und Musiker auch in einem der Ränge platziert werden, der Innenraum bliebe leer.

Der Planungsstab entschied sich jedoch für den von der PG Arena vorgeschlagenen Kompromiss und legte fest: Altar und Aktionsbühne gehören in die Mitte des Stadions. Vorteil: Damit muss nur ein Teil der Rasenfläche abgedeckt werden – ähnlich wie beim Eröffnungs-Gottesdienst anlässlich des Weltjugendtags der Katholischen Kirche. Die Kosten für die Abdeckung reduzieren sich damit auf ein Minimum, rund 13.000 Euro.

PG Unterbringung


20.000 Jugendliche übernachten im Jugendcamp in den Messehallen 11 bis 17. Je Teilnehmer stehen fast drei Quadratmeter (1,20 x 2,20 Meter) zur Verfügung. Die Einteilung in den Camps erfolgt gruppenweise durch die Projektgruppe Unterbringung. Ziel der Organisatoren: Vor allem die jüngeren Teilnehmer sollen vor Ort auf dem Messegelände unterkommen. Dazu werden zusätzliche Sanitär-Einrichtungen bereitgestellt, zum Beispiel sehen die Konzepte der Projektgruppe unter Leitung von Bezirksevangelist Helmut Manthey 250 Duschkabinen vor.

Darüber hinaus werden Jugendliche in Privatquartieren untergebracht. Derzeit läuft eine entsprechende Abfrage in den 18 rund um Düsseldorf liegenden Kirchenbezirken. Auch in Kirchengebäuden können Jugendliche untergebracht werden – mit Unterstützung der jeweiligen Gemeinde entsprechend den Vorgaben der PG Unterkünfte, die in naher Zukunft kommuniziert werden. Schulen und Turnhallen werden zunächst nicht benötigt und nur bei Bedarf angemietet.

Ein Hinweis der Projektgruppe: Jeder Teilnehmer kann sich durch persönliche Kontakte selber eine private Unterkunft bei Freunden und Bekannten organisieren. Ebenso kann jeder Volljährige auf eigene Kosten sonstige Unterkünfte anmieten. Dann brauchen sich die Betreffenden gar nicht für eine offizielle Unterkunft anmelden. Ebenfalls gibt es die Möglichkeit, während der Veranstaltung einen Wohnwagen auf einem Parkplatz des Messegeländes abzustellen.

Nächstes Treffen: Januar 2008

Mit den getroffenen Entscheidungen des Planungsstabs werden die Projektgruppen in den kommenden Monaten weiterarbeiten. Das nächste zentrale Treffen findet im Januar 2008 statt – erneut in Düsseldorf.

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Viertes Treffen des Planungsstabs

Text: Frank Schuldt
Fotos: Frank Schuldt